Dennis Bühler – Journalist

Recherchen, Reportagen, Portraits, Interviews und Analysen zu Politik, Medien, Gesellschaft und Sport

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Mal von linker, mal von rechter Seite

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Screenshot Die Südostschweiz, 3. Mai 2013Die Volkswahl des Bundesrates haben in den letzten 165 Jahren immer jene gefordert, die sich im Bundesrat nicht genügend vertreten sahen. Jetzt ist es die SVP. Die Volkswahl – eine Idee von Verlierern?

Ein historischer Abriss, erschienen am 3. Mai 2013 in der Südostschweiz und der Nordwestschweiz / Aargauer Zeitung.

Manch einer hat in 165 Jahren Bundesstaat die Volkswahl gefordert. Staatsgründer Ulrich Ochsenbein gehört dazu, einige Wochen nach der Verfassungsgebung 1848 vom Parlament mit der höchsten Stimmenzahl in den ersten Bundesrat gewählt. Sein Postulat wird von der verfassungsgebenden Tagsatzung jedoch knapp mit 10:9 Stimmen abgelehnt. Nie wieder werden jene, die das Volk für das richtige Wahlgremium halten, ihrem Ziel so nah sein. Christoph Blocher ist einer von ihnen, um die Jahrtausendwende einer der lautstärksten Polterer für die Volkswahl, nach seinem Eintritt in die Regierung in dieser Frage aber plötzlich zurückhaltend. Seine Abwahl im Dezember 2007 nimmt er zum Anlass, um die Idee aus der Schublade zu holen und eine Volksinitiative zu lancieren. Nicht mehr National- und Ständerat sollen über die  Zusammensetzung der Regierung entscheiden, sondern das Volk. Am 9. Juni wird abgestimmt. Nicht zum ersten Mal. Die Volkswahlidee, schrieb einst der 2003 verstorbene Rechtsprofessor Alfred Kölz, sei «wie die Glut, die unter verschiedenen politischen Winden periodisch immer wieder aufflamme».

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Written by Dennis Bühler

8. Mai 2013 at 00:07

Der Zauberer braucht einen Smoking

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Ein Oscar für den Zauberer (Paramount Pict. Germany; Letterman/Vernon, USA 2009; Gina Sanders/Fotolia)

Ein Oscar für „Professor Hexenmeister“: Markus Gross lässt es in Filmen realistisch dampfen, rauchen und spritzen.

Ein Porträt eines Wissenschaftlers, erschienen am 7. Februar 2013 im Ressort Wissen der ZEIT.

Von Schweizer Zeitungen wird der Saarländer mit dem Schweizer Pass als »Professor Hexenmeister«, als »Merlin« oder als »Mann mit dem Zauberkasten« beschrieben. Was er tut, sieht tatsächlich ein bisschen nach Magie aus – er lässt es dampfen und qualmen. Allerdings nicht in der Wirklichkeit, sondern in der Simulation. Markus Gross ist ein Magier im virtuellen Raum. Zusammen mit drei ehemaligen Kollegen hat der Professor für Computergrafik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich eine Software entwickelt, mit der Rauch, Nebel und Explosionen in Animationsfilmen realistisch simuliert werden können.

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Written by Dennis Bühler

13. Februar 2013 at 16:00

Veröffentlicht in DIE ZEIT, ZEIT Schweiz

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