Dennis Bühler – Journalist

Reportagen, Portraits, Interviews und Analysen aus Politik, Gesellschaft und Sport

Über mich

Portrait Yanik Bürkli, Südostschweiz (http://yanikbuerkli.ch/)

 

Schreiben – aktuell

Seit März 2015 berichte ich für Die Südostschweiz sowie die Aargauer Zeitung/Nordwestschweiz aus dem Bundeshaus in Bern.

Schreiben – vergangen

Erste journalistische Erfahrungen sammelte ich als Sportberichterstatter beim Zolliker Boten und als Reporter beim Küsnachter in den Jahren 2004 bis 2006. Ab Herbst 2006 war ich als freier Mitarbeiter für den Tages-Anzeiger tätig, vor allem in der damaligen Regionalredaktion Rechtes Zürichseeufer sowie im Regionalsport. In den Jahren 2009 und 2010 schrieb ich für die Neue Luzerner Zeitung und die Neue Zuger Zeitung Fussballartikel. Im Frühjahr 2010 absolvierte ich ein dreimonatiges Praktikum in der Regionalredaktion des Tages-Anzeigers, während welchem ich auch erste Erfahrungen im Onlinejournalismus machen durfte.

Im Sommer 2011 war ich während drei Monaten Teil der taz nord, der Regionalredaktion der tageszeitung für die Bundesländer Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Für die taz führte ich Interviews, schrieb Reportagen oder kommentierte und analysierte die Regional- und Kommunalpolitik. Nebst meinen rund dreissig taz-Artikeln schrieb ich aus Hamburg als freier Mitarbeiter auch für den Tages-Anzeiger, die Neue Luzerner Zeitung und das St. Galler Tagblatt einige Artikel über Sport und Politik. Im Frühjahr 2012 absolvierte ich ein sechswöchiges Praktikum bei der ZEIT Schweiz, der Schweizer Redaktion der deutschen politischen Wochenzeitung DIE ZEIT. Danach war ich als stetiger freier Mitarbeiter für die ZEIT Schweiz tätig. Nebenher schrieb ich weiterhin regelmässig für den Tages-Anzeiger sowie die Zürichsee-Zeitung sowie als freier Autor für diverse Schweizer Zeitungen.

Im März 2013 wechselte ich als Inland-Redakteur zur Schweizer Tageszeitung Die Südostschweiz nach Chur. Mit der Aargauer Zeitung/Nordwestschweiz arbeitet das Blatt im Inlandressort eng zusammen. Meine Artikel erschienen deshalb in der Regel in beiden Zeitungen. Im März 2015 wechselte ich für die gleichen zwei Arbeitgeber ins Bundeshaus nach Bern.

Ende Juni 2015 wurde ich vom Branchenmagazin Schweizer Journalist in die «Top 30 unter 30» gewählt, sprich zu einem der talentiertesten Schweizer Journalisten unter 30 (hier die komplette Liste). Was mich besonders freut: Gemeinsam mit vielen meiner Freunde, die ihr Herzblut ebenfalls für guten Journalismus einsetzen. Anfang Juli 2015 war ich bei Radio Südostschweiz in der Talk-Sendung «RSO im Gspröch» zu Gast. Dort erzählte ich unter anderem, weshalb ich Interviews mit Bundesräten und Parteipräsidenten für die langweiligsten halte und warum Verleger gescheiter in Publizistik statt Prunkbauten investieren sollten (hier nachzuhören). Im Oktober 2015 publizierte die Lokalzeitung Zolliker Bote, bei der ich einst 16-jährig meine ersten Artikel geschrieben hatte, ein Porträt über mich („Mit kritischem Geist ins Bundeshaus“ – hier das PDF).

Mein Portfolio bei torial ansehen: hier (nicht aktualisiert).

Medienkritik

An der Dreikönigstagung der Schweizer Verleger war ich in den Jahren 20122013, 2014 und 2015 für die Online-Berichterstattung zuständig. Am 1. Recherchetag des MAZ war ich im Januar 2013 für den die Tagung begleitenden Blog verantwortlich. Im Jahr 2011 durfte ich mit meinen Kommilitonen eine Blattkritik bei der ZEIT in Hamburg halten. Auf Twitter befasse ich mich fast ausschliesslich mit Medienthemen. Im Februar 2013 schrieb ich erstmals für das Branchenmagazin Schweizer Journalist. Auch bei der Südostschweiz versuche ich, möglichst oft Medienthemen aufzunehmen, so etwa hier (über Unruhe in der Redaktion des Tages-Anzeigers), hier (über Empörungsbewirtschaftung beim Blick am Abend), hier (über die sich bei der Berichterstattung über die «Porno-Sekretärin» manifestierende Orientierungslosigkeit bei NZZ, 20 Minuten und Blick), hier (über die Skandalisierung des Grünen-Nationalrats Geri Müller in der Schweiz am Sonntag und weiteren Zeitungen), hier (über den Tod des Skandalforschers und Publizistikprofessors Kurt Imhof), hier (über den Streit um einen GAV für die Journalistenzunft), hier (die Querelen an der NZZ-Spitze), hier (über den Grandseigneur des Westschweizer Politjournalismus, der seit 50 Jahren über die Schweizer Politik berichtet), hier (über den Unwillen der Bundesräte, sich in der SRF-Sendung «Rundschau Spezial» befragen zu lassen) und hier (über den Abgang des österreichischen NZZ-CEOs Veit Dengler).

In meiner Masterarbeit zuhanden der Universität Hamburg befasste ich mich im Sommer 2012 mit Medienskandalen und dem Umgang verschiedener Schweizer Zeitungen mit der Unschuldsvermutung. In einer vergleichenden Studie untersuchte ich den Fall Nef/Schmid (Sommer 2008) und den Fall Hildebrand (Winter 2011/12) mit Hilfe der Skandaltheorie, einer Diskursanalyse sowie Interviews mit Verleger und Journalist Roger Köppel, Skandalforscher Kurt Imhof, Presseratspräsident Dominique von Burg und Journalist Martin Stoll. Betreut wurde die Arbeit, die mit der Note 1,0 bewertet wurde, von Herrn Professor Roger Blum und Herrn Dr. Peter G. Kirchschläger.

Im April 2016 wurde ich in den Schweizer Presserat gewählt, der dem Publikum und den Medienschaffenden als Beschwerdeinstanz für medienethische Fragen zur Verfügung steht. Ich bin dort eines von sieben Mitgliedern in der deutsch-italienischsprachigen 1. Kammer. Für die September-2017-Ausgabe des Schweizer Medienmagazins Edito wurde ich zum Streitgespräch mit Watson-Chefredaktor Maurice Thiriet gebeten: Ich vertrat die Meinung, Native Advertising sei ein Versuch, die Leserschaft zu täuschen, und gefährde letztlich die Glaubwürdigkeit der gesamten Branche („Langfristig ist das ein Husarenritt“ – hier das PDF).

Studieren

Nach der Matura an der Kantonsschule Hohe Promenade in Zürich studierte ich von 2006 bis 2010 Politikwissenschaften, Öffentliches Recht und Populäre Kulturen an der Universität Zürich und schloss mit dem Bachelor of Arts ab. Von 2010 bis 2012 absolvierte ich den Master of Arts in Journalism an der Universität Hamburg, der Hamburg Media School und am maz – die Schweizer Journalistenschule. Im Dezember 2012 erhielt ich sowohl das MAZ-Diplom als auch den Mastertitel der Universität Hamburg.

Leben

Geboren 1986, wuchs ich in Zollikon im Kanton Zürich in der Schweiz auf. Als Sohn von Eltern, die sich in einer Journalistenschule kennengelernt hatten, war meine Zukunft in diesem Beruf quasi vorgezeichnet. Ich bin ledig und wohne und arbeite in Bern und Zürich.

Zollikon, dem Dorf am Stadtrand Zürichs, bin ich noch immer verbunden, spiele ich doch seit 1993 im Sportclub Zollikon Fussball und bin seit 2007 Mitglied des Vorstandes dieses Vereines. Auch bin ich für die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Homepage des SCZ verantwortlich.

Ich bin Mitglied der Gewerkschaft syndicom und des Vereines investigativ.ch (Recherche-Netzwerk Schweiz).

Hobbys: Sport, Lesen, Musik, Kino, Fotografieren, Reisen.

Bisherige Reisen führten mich nach Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Australien, China, Dänemark, Deutschland, England, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Hongkong/Macao, Iran, Italien, Japan, Kambodscha, Kanada, Kroatien, Laos, Liechtenstein, Litauen, Malaysia, Monaco, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, Serbien, Slowenien, Spanien, Südafrika, Südkorea, Swasiland, Tschechien, Türkei, Ukraine, USA, Vietnam.

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Written by Dennis Bühler

1. November 2014 um 18:00

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