Dennis Bühler – Journalist

Recherchen, Reportagen, Portraits, Interviews und Analysen zu Politik, Medien, Gesellschaft und Sport

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Putins Kampf um die Wahrheit (Reportage, Teil 2)

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Screenshot Russlandrepo Tag 2Russlands Regierung lädt Journalisten ein, um ihr Image aufzupolieren – und heizt so den Konflikt mit dem Westen an.

Eine Reportage aus Moskau, geschrieben gemeinsam mit Antonio Fumagalli und erschienen am 18. November 2016 in der Südostschweiz und der Aargauer Zeitung / Nordwestschweiz. Dazu eine Analyse.

Die acht Syrerinnen und Syrer eilen nach vorne, kaum hat Maria Sacharowa die Fragestunde beendet, überreichen ihr ein Geschenk aus der Heimat und posieren für ein Erinnerungsfoto. Mit einiger Mühe ringt sich die Informationschefin des russischen Aussenministeriums nun ein Lächeln ab. Denn die eigens für die aus aller Welt eingeladenen Journalisten im Alter von 25 bis 35 Jahren veranstaltete Pressekonferenz zuvor ist nicht nach ihrem Gusto verlaufen: Ein tschechischer Reporter hat sie in ein minutenlanges Wortgefecht verwickelt und mit seiner Frage, wie sie den völkerrechtswidrigen Einmarsch auf die ukrainische Halbinsel Krim rechtfertige, beinahe zur Weissglut getrieben.

«Die Krim ist und war immer russisch», antwortete Sacharowa. «Nicht weil die russische Regierung das so wollte, sondern weil die Bevölkerung der Krim diesen Wunsch in sich trug.» Und: «Sie haben keine Ahnung, Sie wissen rein gar nichts.» Statt weiterhin an eine Welt jener Illusionen zu glauben, die uns westliche Massenmedien vorsetzten, sollten wir die Augen öffnen und beispielsweise bedenken: «Die USA finanzierten den Terroristen Osama Bin Laden jahrelang, bevor sie ihn bekämpften. Und afghanische Drogen wurden während Jahrzehnten in ganz Europa konsumiert.»

Dank der Vertreter der – wie wir Journalisten – von der russischen Regierung nach Moskau eingeflogenen syrischen «Nichtregierungsorganisation», die sich als treue Anhänger ihres Präsidenten Baschar al- Assad entpuppen, hat Sacharowa wenigstens einen versöhnlichen Abgang. «Wir sind Wladimir Putin und seiner Regierung zu grossem Dank verpflichtet, weil sie uns im Kampf gegen Terroristen und Kriminelle zu Hilfe geeilt sind», sagen sie.

Der Umgang Sacharowas mit kritischen Fragen hat uns an den Vortag erinnert, als wir die staatliche russische Nachrichtenagentur Sputnik besuchten und uns deren Auslandchef Anton Anisimov Red und Antwort stand (Ausgabe von gestern). Auf unsere Frage, weshalb die «Reporter ohne Grenzen» sein Land auf der alljährlichen Rangliste der Pressefreiheit heuer lediglich auf Platz 148 von 180 klassiert hätten, wenn doch seiner Meinung nach alles zum Besten stünde, antwortete er mit einer Gegenfrage: «Wo hat diese Organisation ihren Sitz?» Anisimov gab die Antwort gleich selbst. «In Paris. Sie ist vom Westen finanziert und erstellt entsprechende Gutachten.»

Ob bei Sacharowa oder Anisimov: Ihre Strategie ist eine Mischung aus Verschwörungstheorie und Argumentationsumkehr – selbst wenn es bei uns Defizite geben sollte, sind die euren noch viel grösser.

Die Reportage weiter- sowie eine Analyse lesen, wie die Strategie von Sputnik und RT funktioniert (pdf)…

So haben unsere ausländischen Kollegen den Moskau-Trip erlebt (Online-Link)…

Und wer’s verpasst hat: Hier geht’s zum ersten Teil der Reportage…

Written by Dennis Bühler

18. November 2016 at 10:00

Wie Putins Medien den Glauben an die Wahrheit zersetzen (Reportage, Teil 1)

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Screenshot_Moskaurepo_AZAuf Einladung der russischen Regierung lernten unsere Reporter in Moskau, westlichen Mainstream-Medien zu misstrauen.

Eine Reportage aus Moskau, geschrieben gemeinsam mit Antonio Fumagalli und erschienen am 17. November 2016 in der Südostschweiz und der Aargauer Zeitung / Nordwestschweiz. Dazu ein Interview sowie ein Kommentar.

Diese Geschichte beginnt mit einem mysteriösen Anruf aufs Handy. «Du kennst mich nicht. Ich kenne dich nicht. Aber ich habe dich gegoogelt», sagt die Männerstimme auf Englisch. Andrej stellt sich als Mitarbeiter der russischen Botschaft vor. Er habe den Auftrag, zwei junge Schweizer Journalisten für einen viertägigen Workshop in Moskau zu rekrutieren. Weitere Informationen will er nur mündlich geben. «Übermorgen Mittag um 13 Uhr auf dem Bundesplatz.»

Zweieinhalb Wochen später sitzen wir im Airbus A320 der staatlichen russischen Fluggesellschaft Aeroflot. Was uns erwartet, wissen wir nur ansatzweise. Das Image seines Landes sei schlecht, hatte Andrej gesagt, der uns mit Aktentasche und suchendem Blick vor der Schweizerischen Nationalbank erwartet hatte. Weshalb, könne er sich auch nicht erklären. Jedenfalls wolle uns seine Regierung «die andere Seite» zeigen. Er sollte recht behalten.

«Moskau ist die schönste Stadt der Welt», sagt die Reiseführerin, die uns gemeinsam mit 29 anderen Journalisten im Alter zwischen 25 und 35 Jahren an der Basilius-Kathedrale, den Kreml-Mauern und dem Lenin-Mausoleum vorbei zum Auferstehungstor am Ende des Roten Platzes führt. «Und Präsident Putin macht unsere Stadt noch schöner.» Von unseren neuen Kolleginnen und Kollegen widerspricht niemand. Sie kommen aus 18 verschiedenen Ländern, von A wie Algerien bis S wie Syrien – aus Westeuropa sind ausser uns nur zwei dänische Radiojournalisten dabei. Wie uns bezahlt die russische Regierung auch allen anderen die komplette Reise. Wie wir haben sie sich weder zu einer Berichterstattung noch zu sonst etwas verpflichtet. Und wie wir wissen die meisten von ihnen nicht, weshalb sie ausgewählt worden sind.

Haben wir in der Vergangenheit auffallend positiv über Russland berichtet? Gelten wir der russischen Botschaft in Bern als Putin-Versteher? Oder wollen sie uns bekehren? Unsere Fragen bleiben unbeantwortet. Andrej hatte nur gesagt, dass man ihn beauftragt habe, keine Auslandredaktoren zu rekrutieren, weil deren Bild von Russland in aller Regel negativ und festgefahren sei.

Nach der Touristentour werden wir ins Herz des russischen Medienapparats geführt. Die Nachrichtenagentur Sputnik nimmt für sich in Anspruch, über Themen zu berichten, die andere verschweigen. Auf Englisch klingt das noch knackiger: «Sputnik – telling the untold.» Von 130 Standorten in 34 Ländern informieren die Agentur und die zugehörigen Radiokanäle in 30 Sprachen, darunter auch auf Deutsch. «Klar machen wir Propaganda», sagt Anton Anisimov, der Auslandchef von Sputnik. «Aber glaubt ihr ernsthaft, die Nachrichtenagenturen Reuters und AP und die international ausgerichteten Medienmarken BBC, CNN, Al-Jazeera und Deutsche Welle würden objektiv berichten?»

Die Reportage weiter- und ein Interview mit dem führenden russischen Oppositionspolitiker Wladimir Ryschkow lesen (pdf)…

Den zugehörigen Kommentar lesen (pdf)…

So haben unsere ausländischen Kollegen den Moskau-Trip erlebt (Online-Link)…

Und hier geht’s zum zweiten Teil der Reportage…

Written by Dennis Bühler

17. November 2016 at 10:00

Bald wieder Bündner Bundesräte?

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bildschirmfoto-2016-10-15-um-12-04-55Wenn Johann Schneider-Ammann und Doris Leuthard im kommenden oder übernächsten Jahr aus der Landesregierung zurücktreten, stehen die Bündner Ständeräte Stefan Engler und Martin Schmid bereit. Doch wie stehen ihre Chancen?

Eine Analyse, erschienen am 15. Oktober 2016 in der Südostschweiz.

Wer Bundesrat werden möchte, sollte sich möglichst unauffällig verhalten. Keinesfalls sollten andere Parlamentarier und die Öffentlichkeit das Gefühl bekommen, der Kandidat wolle das Amt um jeden Preis – allzu strebsame oder mächtige Politiker werden in der Schweiz beargwöhnt. Die Bündner Ständeräte Martin Schmid (FDP) und Stefan Engler (CVP) haben das Spiel verstanden: Trotz der diese Woche aufgekommenen Unruhe, wer für die Nachfolge von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann und Energieministerin Doris Leuthard bereit stehe, geben sie sich betont zurückhaltend.

Obwohl klar ist, dass beide gerne Bundesräte würden – das bestätigen auch ihnen nahestehende Parteikollegen –, lassen sie sich nicht in die Karten blicken. Statt sich selbst in Position zu bringen, loben sie sich gegenseitig. «Schmid hat das Zeug zum Bundesrat», sagt Engler. «Engler hat das Zeug zum Bundesrat», sagt Schmid. Beide Aussagen sind wahr: Sowohl Schmid als auch Engler sind für die Landesregierung prädestiniert.

(…)

Für die Frage, ob Schmid in die Kränze kommen kann, wird nicht zuletzt der Gesundheitszustand Schneider-Ammanns entscheidend sein. Hält der von den Strapazen des noch zweieinhalb Monate andauernden Präsidialjahrs gezeichnete FDP-Magistrat bis Anfang 2018 durch, kann er gemeinsam mit Leuthard zurücktreten. Diese nämlich scheint primär noch die Aussicht aufs Präsidium, das sie im nächsten Jahr innehaben wird, im Amt zu halten.

Eine Doppelvakanz gäbe FDP und CVP mehr Spielraum bei der Kandidatensuche. Klar ist, dass dann mindestens eine von ihnen eine Frau portieren müsste, weil sonst mit Simonetta Sommaruga bloss noch eine einzige in der Regierung sässe, was im 21. Jahrhundert glücklicherweise keine Option mehr ist. Während der Freisinn mit der St. Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter über eine aussichtsreiche Kandidatin verfügt, wird das Feld innerhalb der CVP von Männern dominiert. Bei einer Doppelvakanz schiene die 52-jährige Wilerin deshalb gesetzt und würde wohl gar als Einer-Ticket lanciert. Schmid hätte bei einer Doppelvakanz wohl bloss dann Wahlchancen, wenn er einen parteiinternen Machtkampf suchen und gewinnen würde. Dann müsste die CVP schauen, wo sie eine Frau aus dem Hut zaubert.

Einen Vorgeschmack darauf, wie bissig eine solche Auseinandersetzung parteiintern und medial geführt werden würde, lieferte das «St. Galler Tagblatt» in dieser Woche. Keller-Sutter ist mit der Zeitung eng verbunden, schliesslich war sie bis im vergangenen April Mitglied des Verwaltungsrats der NZZ-Mediengruppe, welche die Regionalzeitung herausgibt. Also versuchte der Chefredaktor Keller-Sutters möglichen Gegenkandidaten Martin Schmid zu diskreditieren, indem er ihm «Nähe zum umtriebigen Investor Remo Stoffel» unterstellte und mutmasste, diese könnte ihm zum Nachteil gereichen. Der Bündner Ständerat reagiert cool: «Ich bin Bürger von Vals und bestreite eine gewisse Nähe zu Stoffel nicht – erkenne darin aber keine Problematik.»

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Written by Dennis Bühler

15. Oktober 2016 at 11:00

Veröffentlicht in Die Südostschweiz

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Medien als Schulfach – jetzt!

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Medien als Schulfach - jetzt!Zwar ist die «Generation Touchscreen» in der Schweiz noch mehr Mythos als Realität: Kinder spielen lieber draussen, als auf dem Smartphone zu tippen. Dennoch soll sich die Schule mehr anstrengen, Medienkompetenz zu vermitteln.

Eine Analyse, erschienen am 29. September 2015 in der Südostschweiz sowie der Nordwestschweiz / Aargauer Zeitung.

Während das Internet für alte, mächtige Menschen wie Angela Merkel noch immer «Neuland» ist, sind sie mit ihm aufgewachsen: Kinder, die zwischen sechs und 13 Jahre alt sind und in die Primarschule gehen. Wie selbstverständlich tippen sie auf dem Smartphone rum, das zu Hause rumliegt, ohne Probleme scrollen sie im Internet und zoomen auf dem iPad. Kein Wunder: Während das Internet zum Ende des letzten Jahrtausends – als Merkel noch nicht deutsche Bundeskanzlerin, aber schon nicht mehr jung war – noch kaum eine Rolle spielte, ist es heute allgegenwärtig. Gaben 1997 in einer Umfrage des Schweizer Bundesamts für Statistik noch bloss sieben Prozent der Bevölkerung an, mehrmals pro Woche zu surfen, sind es heute 87.

Mehr als ein Drittel der Sechs- bis Siebenjährigen besitzt ein Handy, bei den 12- bis 13-Jährigen sind es bereits drei Viertel. «Das Handy ist das mit Abstand beliebteste Medium – selbst bei Kindern, die noch gar kein eigenes Gerät besitzen», sagt ZHAW-Forscher Daniel Süss. Auf die Frage, welches Medium sie behalten würden, wenn sie alle ausser einem abgeben müssten, antworteten denn auch mit Abstand am meisten der mehr als 1000 befragten Kinder im Primarschulalter mit «Handy». Welche Schlüsse sollten nun aus dieser ZHAW-Studie gezogen werden? In erster Linie der folgende: Die digitale Transformation der Welt muss endlich Auswirkungen auf die Lehrpläne haben, und zwar nicht nur an Gymnasien, sondern bereits in der Primarschule. Was im Leben der Kinder und Jugendlichen einen so hohen Stellenwert hat wie digitale Medien, gehört in den Unterricht – und zwar besser heute als morgen. Den Umgang mit digitalen Medien nicht zu lehren, ist geradezu fahrlässig.

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29. September 2015 at 15:00

König Sepps grösster Fan

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König Sepps grösster Fan ScreenshotDer Aargauer SVP-Nationalrat Maximilian Reimann bekennt sich zu Fifa- ­­Präsident Blatter. Eine kommentierende Glosse, erschienen am 6. Mai 2015 in der Südostschweiz.

Die Stimme kommt aus dem Off. «Paradiesische Zustände für dubiose Machenschaften: Die Anti-Korruptions-Gesetze in der Schweiz sind lasch, die Fifa und andere Sportverbände von Steuern befreit», sagt der Sprecher des ARD-Dokumentarfilms über den Weltfussballverband und dessen Präsidenten Sepp Blatter. «Der rechtskonservative Parlamen­tarier Maximilian Reimann hält seit Jahrzehnten schützend die Hand über die Fifa, der er sich eng verbunden fühlt. Sie gehöre zur Schweiz wie die Alpen, sagt er, mit Sepp Blatter ver­binde ihn so etwas wie eine Freundschaft.» Kurzum: «Man mag sich.»

Dann erscheint Reimann im Bild, sitzend in der Wandelhalle des Bundeshauses. Was folgt, ist ein Bekenntnis voller Verständnis und Zuneigung. «Wenn sich einer mit 79 Jahren noch einmal getraut, für vier weitere Jahre Fifa-Präsident zu sein, dann Hut ab vor diesem Mann. Dann ist er geistig wie physisch absolut top. Hut ab vor einem Typen wie Sepp Blatter, der in diesem Alter wie Adenauer oder Roland Reagan oder Napolitano aus Italien noch an der Spitze einer so wichtigen Institution steht.»

Reimann ist nicht der einzige Blatter-Bewunderer, der im am Montagabend ausgestrahlten, auf Youtube verfüg­baren ARD-Film «Der verkaufte Fussball» auftritt. So bezeichnet ihn etwa Osiris Guzman – von der Fifa einst wegen Korruption suspendierter ­Präsident des dominikanischen Fussballverbandes – als Visionär und stellt ihn in eine Reihe mit Winston Churchill, Nelson Mandela, Abraham Lincoln, dem Papst und Mutter Theresa.

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Written by Dennis Bühler

6. Mai 2015 at 14:01

Veröffentlicht in Die Südostschweiz

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Neuer Streit um Journalisten-GAV

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Neuer Streit um Journalisten-GAVMedienministerin Doris Leuthard fordert die Verleger auf, in den Verhandlungen um einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) mehr Gesprächsbereitschaft zu zeigen. Deren Präsident aber winkt ab. Ein Nachzug zum Interview mit Bundesrätin Leuthard, erschienen am 25. April 2015 in der Südostschweiz und der Nordwestschweiz / Aargauer Zeitung.

Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbandes Schweizer Medien und Verleger der auch die «Südostschweiz» herausgebenden Somedia, dämpft die neu gehegte Hoffnung der Gewerkschaften auf Anfrage postwendend wieder. Es störe ihn zwar keineswegs, wenn sich Medienministerin Leuthard für einen GAV ausspreche, sagt er. Schliesslich dürfe jede Schweizer Bürgerin ihre Meinung kundtun. «Doch ein branchenweiter GAV ist schlicht und einfach nicht sinnvoll.»

Zum einen unterschieden sich die verschiedenen Verlage hinsichtlich Grösse und finanziellen Voraussetzungen viel zu stark, sagt Lebrument. «Noch wichtiger aber ist: Wir haben keinerlei Anzeichen, dass den Journalisten überhaupt etwas an einem GAV liegt.» Während seiner bis anhin gut elfjährigen Präsidentschaft habe ihn nie ein Brief oder ein Telefonat eines Journalisten erreicht, in welchen die Bedeutung eines neuen Vertrags betont worden wäre.

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Written by Dennis Bühler

26. April 2015 at 17:00

Veröffentlicht in Aargauer Zeitung, Die Südostschweiz

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